Krankenversicherungen und Krankenzusatzversicherungen
Dienstag, 11. Dezember 2007
Gesundheit erhalten mit der richtigen Absicherung
Lebensqualität durch Gesundheit

Private oder gesetzliche Krankenversicherung zur Erhaltung der Gesundheit

gesetzliche Krankenversicherung
Eine Krankenversicherung benötigt jeder Bürger in Deutschland. Dies besagt die allgemeine Versicherungsplicht in Deutschland. Arbeitnehmer und Arbeitslose sind demnach pflichtversichert durch die gesetzliche Krankenversicherung und somit Mitglied bei einer Krankenkasse. Hier wird der Beitrag Einkommensabhängig ermittelt. Man muss also einen bestimmten Prozentsatz seines Einkommens als Beitrag zur Krankenversicherung zahlen. Dieser liegt je nach Krankenkasse bei ca. 11 - 14 %. Ob man Gesund oder Krank ist, ist hierbei unerheblich. Nur das jährliche Bruttoeinkommen ist für die Beitragshöhe Massgebend.

Bei Arbeitnehmern zahlt der Arbeitgeber die Hälfte des Krankenkasenbeitrages, die andere Hälfte zahlt der Versicherte selbst. Kinder und erwerbslose Ehepartner sind automatisch mitversichert. Bei Arbeitlosen wird der Beitrag komplett von der Arbeitsagentur übernommen.

Selbstständige können sich in einer gesetzliche Krankenkasse freiwillig versichern.

zum GKV-Versicherungsvergleich:
gesetzliche Krankenkassen können Sie hier vergleichen


private Krankenversicherung
Liegt das Einkommen eines Arbeitnehmers über der Pflichtversicherungsgrenze, so kann dieser in eine private Krankenversicherung wechseln. Das Einkommen muss in 3 aufeinanderfolgenden Jahren über dieser Grenze liegen und auch im 4. Jahr vorraussichtlich diese Grenze überschreiten. Sind diese Vorraussetzungen gegeben kann der Arbeitnehmer zum 1.1. des vierten Jahres in die PKV wechseln.

Selbstständige können sich unabhängig vom Einkommen in der PKV versichern.


Wer Mitglied in der PKV werden möchte, der sollte beachten, das die Beiträge hier mit dem Lebensalter stark ansteigen. Wer in jungen Jahren 200 Euro Beitrag im Monat bezahlt, der kann im Alter schonmal mit ca. 600-900 Euro Beitrag rechnen. Zwar bilden die PKVs Rückstellungen fürs Alters damit die Beiträge weniger stark ansteigen, jedoch zeigt die Praxis das mindestens eine Verdopplung des Krankenversicherungsbeitrags stattfindet.




Daher empfiehlt sich die private Krankenversicherung nur für einen relativ kleinen Personenkreis, da man im Rentenalter genug Einkommen braucht um die hohen Beiträge zu stemmen. Darüber verfügen im Alter, auch Aufgrund sinkender Renten, nur die wenigsten Personen.




Ein Schutz vor zu hohem Beiträgen im Alter in der PKV kann einem nicht geboten werden. Aber man kann auf einige Dinge achten und versuchen so einen guten Versicherer zu finden.

Denn die Preisentwicklung von den Krankenversicherungstrarifen der Versicherer und die Beständigkeit am Markt sagt viel darüber aus, wie gut der Versicherer ist.


Wie sich PKV-Tarife entwickeln
Die Preise für Tarife in der PKV hängen stark davon ab welche Mitglieder in diesem Tarif versichert sind. Befinden sich viele junge und Gesunde Mitglieder im gleichen Tarif, so ist bleibt dieser Tarif günstig, das diese Versicherten wenig Kosten verursachen. Je mehr alte und/oder kranke Personen in diesem Tarif mitversichert werden desto teurer wird dieser Tarif, da diese Personen die Kosten in die Höhe treiben.


Schafft es ein Versicherer den gleichen Tarif raltiv günstig über viele Jahre hnweg anzubieten, so kann man davon ausgehen, das der Versicherer gut arbeitet.

Wichtig ist es das in dem Tarif junge und alte sowie Kranke und Gesunde Menschen versichert sind und das der Tarif schon relativ lange besteht.
Ist der Versicherer schon lange auf dem Gebiet der Krankenversicheurung tätig und ist die Anzahl der Tarif die der Versicherer in dieser Zeit eröffnet hat relativ klein, so sind dies gute Zeichen.

Sind hingegen oft neue Krankenversicherungstarife eröffnet worden, so kann man davon ausgehen das der Versicherer diee eröffnen musste, weil die alten Tarife zu teuer wurden und keine neuen Versicherten mehr hinzukamen. Um trotzdem weiter neue Kunden zu bekommen wurden dann nämlich neue Tarife eröffnet in denen noch keine kranken und alten Personen versichert sind (denn diese treiben die Beiträge in die Höhe). So kann der Versicherer neuen Kunden einen günstigen Tarif anbieten. Die älteren Versicherten bleiben aber "unter sich" in den älteren Tarifen und es kommen keine neuen und gesunden Mitglieder mehr zu diesen Tarifen hinzu. Dies führt dazu, das die Beiträge in den "alten" Tarifen sehr stark steigen.

Je weniger Tarife ein Krankenversicherer bisher auf den Markt gebracht hat und je länger er bereits im Krankenversicherungswesen tätig ist, umso mehr spricht dies für eine Erfolgreiches und ausgeglichenes Wirtschaften des Versicherers.

zum PKV-Versicherungsvergleich:
private Krankenversicherungen können Sie hier vergleichen

Letzte Aktualisierung ( Samstag, 19. Januar 2008 )