Warum man private Altersvorsorge betreiben muss
Freitag, 14. Dezember 2007

Warum man privat Vorsorgen muss - Die Rente reicht nicht aus

Soviel fehlt im Alter - die Rentenlücke Als Rentenlücke bezeichnet man die Differenz zwischen monatlichem Geldbedarf als Rentner und vorhandener Rente. Eins ist Klar. In den meisten Fällen ist die Rentenlücke nur schliesbar, wenn man alle drei Standbeine der Altersvorsorge ausschöpft.

Beispielrechnung für die Rentenlücke:
Herr Müller verdient als Angestellter einen Lohn von 2000 Euro Netto. Seine festen Ausgaben betragen pro Monat 800 Euro. Laut den berechnungen der deutschen Rentenversicherung bekommt er bei Renteneintritt eine monatliche Rente von 1200 Euro gezahlt.

Wieviel Rente Sie bekommen, das erfahren Sie aus der offiziellen Renteninformation der deutschen Rentenversicheurng. Diese erhalten Sie jährlich per Post zugestellt. Herr Müller geht vorraussichtlich im Jahre 2042 in Rente.


Da man in der Regel etwas weniger Geld als Rentner benötigt (z.B. weil der Arbeitsweg wegfällt, oder die Kinder aus dem Haus sind) geht man in der Regel davon aus das man als Rentner ca. 80% seines letzten Nettogehaltes an Einkommen benötigt um seinen Lebensstandard zu halten. Das wären im Falle von Herrn Müller 1600 Euro.


Da Herr Müller vorraussichtlich einen Rentenanspruch von ca. 1200 Euro haben wird, fehlen ihm noch 400 Euro pro Monat an Rente um seinen Lebensstandard zu halten.....rein rechnerisch. Jedoch ist er einer der Jahrgänge die Ihre Rente dann zu 100% versteuern müssen. Sprich: Die 1200 Euro Rente müssen mit dem persönlichen Einkommenssteuersatz versteuert werden. Von der Rente gehen also nochmal ein beträchtlicher an Steuerabgaben ab. Des weiteren muss man bedenken das die Kaufkraft des Geldes über die Jahre sinkt. Das Geld wird im Jahre 2042 weniger Wert sein und Herr Müller wird sich von seinen 1200 Euro Rente im Jahre 2042 weitaus weniger leisten können als er sich heute von diesem Geld leisten könnte.

Letzte Aktualisierung ( Freitag, 14. Dezember 2007 )